Location: Rheinauer See, Uhrzeit: 16.30 – 19.00 Uhr

Rheinauer See

Es war herrliches Badewetter, die Sonne schien und es waren um die 30 °C.

Beim Spazierengehen bekamen wir zufällig den Tipp, dass es am Rheinauer See einen privat geführten Schwimmbereich gibt – nach der Recherche im Internet und einem Anruf beim Besitzer hatten wir ebenfalls die Info, dass es erlaubt war mit dem eigenen SUP zu kommen…


Die Preise im Sommer 2020:

  • Eintritt pro Person 3€
  • Gebühr für das Benutzen des mitgebrachten SUP’s – 5€

Die Preise wurden im Lauf der Saison erhöht. Öffnungszeiten sind uns nicht bekannt – die werden je nach Andrang und Wetter variieren.

Aufgrund der Corona Pandemie wurde nur eine begrenzte Anzahl an Gästen reingelassen – also musste man entweder früh da sein oder – so wie wir an dem Tag – einfach Glück haben 🙂

Parkplätze waren ausreichend vorhanden und kostenlos.


Los ging unser Abenteuer, hier hatten wir übrigens noch keine Ahnung welche Idee aus unserem ersten gemeinsamen Ausflug mit dem Stand up Paddle werden würde…

Gegen 16:30 Uhr fuhren wir los. Der etwa 10 minütige Fahrtweg von Schwetzingen nach Rheinau war natürlich optimal um mal kurz nach der Arbeit die Seele baumeln zu lassen. Am See angekommen fanden wir gleich einen Parkplatz und den kurzen Fußweg zum Eingang des Privatstrandes konnten wir mit den SUP-Rucksäcken gut durchhalten.

Rheinauer See - Trampolin und Steg

Wir suchten uns einen schattigen Platz – davon gibt es hier übrigens genügend – und packten erstmal alles aus…Während dem Aufpumpen der Board fielen uns die hohen Bäume, der schöne Strand, die einladende Bar und jede Menge Wasserspielzeug und SUP´s zum Ausleihen auf. Für Kinder gab es einen Steg zum Reinspringen, ein Trampolin im Wasser (war leider wegen Corona gesperrt) und zwei Flösse – ja, hier gibt es für Groß und für Klein allerhand zu entdecken.

Nachdem die Board aufgepumpt und wir verschwitzt waren, starteten wir Richtung Wasser – erstmal Ausschau halten nach dem optimalen Einstieg mit dem SUP. Da wir das erste Mal hier waren, beschlossen wir ein Stück nach hinten zu laufen und an einem weniger vollen Abschnitt ins Wasser zu gehen.

Geschafft – wir stiegen auf unsere Boards und los ging es. Wir fuhren zwischen einer kleinen Insel und dem „Festland“ in Richtung der Wasserskianlage. Das seichte Wasser kam durch die Wasserskifahrer leicht in Bewegung und schlug kleine Wellen (die erste kleine Herausforderung wenn man sonst nur gaaanz stilles Gewässer kennt).

SUP Rheinauer See Stephie

Der Wasserskibereich ist visuell abgegrenzt – also ein wenig Erfahrung beim Wenden/Lenken des Boards ist von Vorteil. Der vordere Badebereich hingegen ist sehr ruhig und man kann hier schonmal ein bisschen üben – oder einen Kurs belegen. Nachdem wir alles angeschaut hatten, fuhren wir wieder zum Ufer und trugen unsere Board zum Trocknen an den Platz zurück.

Abschließend nutzten wir die Trockenzeit mit einem Getränk an der Bar 🙂

Nun hieß es noch Luft rauslassen – siehe Tipp – einpacken und wieder zurück nach Hause. Hier sollte man den Rucksack nochmals öffnen und Board eventuell ausbreiten, damit die restliche Feuchtigkeit am SUP ebenfalls trocknen kann.

Tipp:

Wenn Ihr an einem Strandabschnitt seid, an dem viele Leute sind, solltet Ihr Euch beim Auslassen der Luft überlegen, die direkten „Nachbarn“ kurz vorzuwarnen, da das Auslassen der Luft recht laut ist.